Die optimale Laufzeit bei binären Optionen

Vor jeder Transaktion müssen Sie sich für die Laufzeit ihrer binären Option entscheiden. Typische Laufzeiten sind zum Beispiel 60 Sekunden, 15 Minuten, 60 Minuten oder 1 Tag. Ob es sich dabei um eine binäre Option handelt, die von der Broker Plattform vorgestellt wurde, oder eine aus dem „Option Builder“, die Laufzeit ist immer eine der drei Faktoren, die den Preis der Option beeinflussen.

Trader bevorzugen von Natur aus kürzere Laufzeiten, weil der Einsatz nur sehr kurz gebunden ist und weil angenommen wird, dass sich kurzfristige Trends leichter bestimmen lassen. Allerdings machen Schwankungen den kurzfristigen Handel schwerer als angenommen. Eine einzelne Order eines Marktteilnehmers kann einen Trend stören und somit für eine Enttäuschung beim binären Optionsinvestor sorgen. Im Gegensatz dazu können Aufträge mit einer Laufzeit von 10 bis 30 Minuten eventuelle größere Aufträge ausblenden oder ausgleichen sofern der Trend stimmt.
Neueinsteiger im binären Optionshandel bevorzugen längere Laufzeiten

Unser Tipp für Anfänger: entscheiden Sie sich für die längeren Laufzeiten (1 Tag oder 1 Woche), damit Sie besser von der Technischen Analyse als Unterstützung für Ihren Trade profitieren können. Falls Sie während eines Trades merken, dass Ihr gewähltes Szenario in Gefahr ist, können Sie die Laufzeit verlängern (auch als „Roll-over“ bekannt). Diese Funktion bieten einige Broker mit nur einem Klick an. Im Falle dass sich der Markt zum Beispiel komplett von Ihrer gewählten Richtung entfernt, lässt sich die Option anhand der Funktion „Option Close“ vorzeitig schließen. Für diesen Fall reduziert sich Ihr Verlust, und Sie können 30 bis 50% Ihres Einsatzes zurückerhalten.

Einige Broker bieten binäre Optionen mit besonders langen Laufzeiten – sogenannte „Langfristige“ – an. Wie im Beispiel hier bei Banc de Binary, lassen sich Laufzeiten zu Monats-, Quartals- oder Jahresende wählen.

Im Handel mit binären Optionen gibt es keinen Grund sich zu hetzen. Die Einsätze, und damit Erträge aber auch Verluste sind sehr hoch. Es lohnt sich, wenn Sie eine eigene Strategie entwickelten, sich darauf konzentrieren und diese dann auch konsequent umsetzen. Momentum Indikatoren wie zum Beispiel RSI, MACD und Stochastik eignen sich sehr gut, da sie klare Kauf- und Verkaufssignale senden. Ein guter Trader verbindet diese Signale mit fundamentalen Daten und dem Marktumfeld.